SAP HANA - die In-Memory-Datenbank Lösung von SAP

SAP HANA ist eine In-Memory-Datenbanktechnologie, die es ermöglicht eine große Menge operationaler und transaktionaler Daten in Echtzeit zu verarbeiten.  Im Jahre 2010 wurde SAP HANA (damals noch ein Akronym aus: High Performance Analytic Appliance) als Datenbanktechnologie von SAP vorgestellt. Dabei werden die Daten nicht von einer Festplatte, sondern aus dem Arbeitsspeicher abgefragt. Diese In-Memory-Technology bietet gegenüber der Festplatte erheblich schnellere Zugriffe. Somit fordert diese Datenplattform der nächsten Generation dazu auf, neue Technologien zu berücksichtigen, um Geschwindigkeit, Flexibilität und neue Erkenntnisse gewinnen zu können, die entscheidend zum Unternehmenswachstum beitragen. SAP HANA wurde zuerst im Verbindung mit SAP BW verwendet, da hier ein enormer Performance-Gewinn im Reporting die Leistungsfähigkeit dieser Technologie aufzeigen konnte. Dies zeigt sich auf der einen Seite durch eine enorme Geschwindigkeitssteigerung im Reporting, wobei Benchmarks zeigten, dass ein Reporting 3600 mal schneller ausgeführt werden konnte als mit herkömmlichen Methoden. Auf der anderen Seite wird eine Verarbeitung von Massendaten innerhalb weniger Sekunden möglich (lt. SAP 460 Mrd. Datensätze innerhalb einer Sekunde). Weiterere Vorteile, die sich durch den Einsatz einer In-Memory-Technology ergeben, sind Ertragssteigerungen und IT-Kosteneinsparungen.

  • Geringere Hardware-Kosten

    Server- und Speicherplatzreduzierung durch bessere Datenkompression und Effizienzen der SAP HANA Software
  • Niedrigere Software-Kosten

    Wegfall von Softwareprodukten wie ETL und Verwaltungssoftware
  • Schnellere Entwicklungen

    Einfachere und effizientere Anwendungsentwicklung durch den Abbau von Komplexität
  • Erhöhte Produktivität der Administratoren

    Zeiteinsparungen bei Abstimmung und Verwaltung von Datenbanken und Servern durch die vereinfachte Umgebung

Anwendungsarchitekturen für BI

Als Anwendungsarchitektur ergeben sich zwei Möglichkeiten, die sich in der Art des Zugriffs voneinander unterscheiden. Die erste Möglichkeit stellt das sogenannte „BW on HANA“ dar, bei der SAP HANA als Datenbank für ein BW-System dient. Die zweite Möglichkeit stellt die Nutzung des direkten Zugriffs auf die HANA Datenbank, ohne die Nutzung eines Applikationsservers, dar. Hier spricht man von „Native HANA“.

BW on HANA

Eine Möglichkeit ist, dass SAP HANA zusätzlich als Datenbank neben einer primären Datenbank eingesetzt wird. Dabei erfolgen ausgewählte Zugriffe bestehender Prozessen nicht über die ursprüngliche Datenbank, sondern über die HANA Datenbank und werden somit beschleunigt. Die Datenbank kann jedoch auch komplett durch HANA ausgetauscht werden, so dass alle Daten des Applikations-Servers automatisch in HANA vorhanden sind.

Native HANA

Bei Native HANA erfolgen die Zugriffe direkt auf HANA und nicht über einen Applikations-Server. Die Daten aus dem SAP-System werden nach HANA übertragen was bedeutet, dass die gesamte BI Logik direkt in SAP HANA entwickelt und mit eigenen Applikationen z.B. mit SAP UI5 visualisiert wird. Es kann auch mit BI-Tools von BusinessObjects eine Visualisierung direkt auf HANA Daten stattfinden. In einem nativen HANA gibt es ebenfalls ein Drei-Schichten-Modell (Präsentations-, Applikations-, und Datenbankschicht), wobei die Schichten Applikation und Datenbank zusammenfallen. Der Applikationscode wird somit direkt dort ausgeführt wo auch die Daten liegen.

 

Die maximale Leistungsfähigkeit dieser Technologie in Verbindung mit SAP BW erreicht man durch die Nutzung der Stärken aus beiden Welten - BW und HANA als "Hybrid". 

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